Das Labor für Kristallographie, Kernspinresonanz und Modellierung (CRM2) ist ein gemischtes Labor der Universität von Lothringen (Pol “Chimie et Physique Moléculaire”) und des CNRS (Institut für Physik). Die Besonderheit des Labors besteht darin, dass es Forscher aus drei fundamentalen und komplementären Themenbereichen zum Studium der Materie vereint: Kristallographie, Kernspinresonanz, und Quantenchemie.

Forschung

Unser gegenwärtiger Fokus liegt in den folgenden Forschungsgebieten:

  • Enwicklung und Anwendung von kristallographischen, quantenchemischen und NMR-Methoden zum Studium von (Nano)Materialien und Enzymen
  • Enwicklung von fortschrittlichen Werkzeugen zur Aanlyse von Elektronendichte und deren Anwendung auf Biomoleküle, Koordinationskomplexe und magnetische Materialien
  • Entwicklung von theoretischen und numerischen Methoden zur Vorhersage von Kristallstrukturen und zum “Crystal engineering”
  • Entwicklung von theoretischen und experimentellen Methoden zur Untersuchung von angeregten Zuständen
  • Entwicklung von NMR Methoden, wie z.Bsp. Para-Wasserstoff und nukleare Quadrupolresonanz.

Diese Ziele werden in vier Arbeitsgruppen untersucht:

Das Labor betreibt und enwickelt zwei experimentelle Platformen (services communs) des Institut Jean Barriol: Röntgendiffraktion und NMR.

Ausserhalb ist das Labor im Betrieb der Strahllinie “Cristal” am Synchrotron SOLEIL (P. Fertey) involviert. Wir arbeiten ebenfalls mit den Arbeitsgruppen für Neutronenstreuung am LLB zusammen (F. Porcher).

Lehre

Das Labor ist stark in der Lehre engagiert. Wir organisieren regelmässig nationale und internationale Schulen zur Kristallographie. Ebenso bieten wir Weiterbildung für Ingenieure und Doktoranden an.

Auf Universitätsebene unterrichten die Mitarbeiter in den Bachelor- und Masterstudiengängen für Physik, Chemie, Lebenswissenschaften und Geowissenschaften.